Drei Angebote für dasselbe Logo: 250 Euro, 3.000 Euro, 18.000 Euro. Wer in Heidelberg zum ersten Mal Design einkauft, hält diese Spanne für Willkür — dabei steckt in jeder Zahl ein anderer Gegenwert.
Ein Gründerteam aus der Heidelberger Bahnstadt sitzt vor drei Kostenvoranschlägen. Der erste kommt von einer Crowdsourcing-Plattform, der zweite von einem Freelancer aus dem Neuenheimer Feld, der dritte von einer Agentur. Alle drei versprechen „ein professionelles Logo". Auf dem Papier klingt das identisch, im Ergebnis trennen die Angebote Welten: Datei-Formate, Nutzungsrechte, Varianten für Web und Druck, eine ganze Markenwelt drumherum — oder eben nur eine hübsche Bildmarke, die spätestens beim ersten Messeauftritt nicht mehr trägt. Der Preis erklärt sich nicht über das Logo. Er erklärt sich über alles, was danach kommt.
offizieller VTV-Mindeststundensatz (netto) für strategische Designleistungen.
Honorarkomponenten, aus denen sich ein Design-Honorar laut VTV zusammensetzt.
Obergrenze am Markt für eine komplette Markenidentität mit Gestaltungsstandards.
Quellen: [VTV Design](https://vtv.calculate.design/de/agreement) (2022) · [AGD](https://designerwissen.allianz-deutscher-designer.de/designerwissen/der-verguetungstarifvertrag/) (2022) · [MWIMMERDESIGN](https://www.mwimmerdesign.de/insights/corporate-design-kosten) (2026).
Was kostet ein Logo Corporate Design — die ehrliche Marktspanne
Es gibt nicht den einen Preis, es gibt einen Rahmen — und der ist weit. Ein Logo vom Freelancer liegt am Markt bei 300 bis 1.400 Euro, Berufseinsteiger starten ab rund 200 Euro. Über eine Crowdsourcing-Plattform, auf der Dutzende Designer gegeneinander entwerfen, sind es 199 bis 889 Euro. Bei einer Agentur reicht die Spanne von 1.000 bis 20.000 Euro — je nachdem, ob Sie eine einzelne Bildmarke oder ein durchdachtes System bestellen. Ein komplettes Corporate Design für Selbstständige und Kleinunternehmen bewegt sich bei 2.000 bis 4.500 Euro, im Mittelstand bis 20.000 Euro. Welche Bausteine zusammen eine Marke tragen — von der Wort-Bildmarke bis zur Anwendung auf Web, Print und Bewegtbild — zeigen unsere Leistungen.
Quellen: [designenlassen.de](https://www.designenlassen.de/blog/welche-logo-design-kosten-kommen-auf-dich-zu-tipps-fuer-gruender/) (2026) · [MWIMMERDESIGN](https://www.mwimmerdesign.de/insights/corporate-design-kosten) (2026).
Was den Preis wirklich bestimmt
Nicht die Zahl der Entwürfe treibt den Preis, sondern der Anspruch dahinter. Fünf Faktoren entscheiden, wo Sie in der Spanne landen: der Umfang der Anwendungen, die Komplexität der Aufgabe, die Zahl der Revisionsrunden, der Zeitdruck und die Frage, ob ein Freelancer oder eine Agentur arbeitet. Marktübliche Freelancer-Stundensätze liegen 2026 bei rund 75 bis 82 Euro. Der offizielle Vergütungstarifvertrag Design setzt die Untergrenze höher an: 120 Euro netto für strategische, 105 Euro für konzeptionelle und operative Leistung. Dahinter steht kein Wunschdenken, sondern ein Tarifvertrag nach Paragraf 12a TVG zwischen der Allianz deutscher Designer und den Selbstständigen Design Studios — der einzige Tarifvertrag für selbstständige Designer in Europa, an dem sich auch Gerichte orientieren.
Quellen: [VTV Design](https://vtv.calculate.design/de/agreement) (2022) · [PAGE online](https://page-online.de/branche-karriere/stundensatz-120-euro-neuer-verguetungstarifvertrag-design/) (2022) · [designenlassen.de](https://www.designenlassen.de/blog/welche-logo-design-kosten-kommen-auf-dich-zu-tipps-fuer-gruender/) (2026).
Der oft übersehene Posten heißt Nutzungsrecht. Der VTV teilt ein Honorar in vier Komponenten: strategisches, konzeptionelles und operatives Design plus ein Lizenzhonorar für die Nutzungsrechte. Genau dieser vierte Punkt trennt das 250-Euro-Logo vom 18.000-Euro-Angebot. Beim billigen Contest-Entwurf bekommen Sie eine Datei — aber selten die Sicherheit, dass die Bildmarke exklusiv ist, rechtlich sauber übertragen wurde und in jeder Größe und jedem Medium funktioniert. Wer eine Marke aufbaut, kauft kein Bild, sondern ein Recht und ein System. Wie sich Produktionsbudgets grundsätzlich ehrlich einordnen lassen, zeigen wir am Beispiel der Imagefilm-Kosten im Mittelstand.
So kalkuliert REWLO in Heidelberg
Ehrlich, wo es zählt — und alles aus einer Hand. Wir sagen vorab, in welcher Marktspanne ein Projekt liegt, statt eine Zahl zu nennen und die Nutzungsrechte im Kleingedruckten zu verstecken. Marke, Fotografie, Film und Strategie kommen bei uns aus demselben Haus — das Logo entsteht nicht isoliert, sondern gleich im Blick auf Website, Bewegtbild und Anwendung, in denen es später leben muss. Daten, Entwürfe und Dateien liegen auf einem eigenen Server in Deutschland, DSGVO-konform. Und weil wir in Heidelberg sitzen, sprechen wir über Ihre Marke am Tisch, nicht per Ticket. Wo KI dabei sinnvoll unterstützt und wo Handarbeit unersetzlich bleibt, ordnen wir in unserer KI-Beratung ein.
Fazit
Was kostet ein Logo Corporate Design? Ehrlich beantwortet: zwischen 200 Euro für einen Contest-Entwurf und 50.000 Euro für eine komplette Markenidentität — und diese Spanne ist keine Willkür, sondern ein Spiegel dessen, was Sie wirklich bestellen. Ein Logo ist die günstige Antwort, ein System die tragfähige. Wer in Heidelberg gründet, sollte nicht das billigste Angebot nehmen, sondern das, aus dem sich eine Marke bauen lässt, ohne in zwei Jahren von vorn anzufangen. Der teuerste Weg ist immer der, den man doppelt geht.
REWLO Medienwerk ist Ihre Agentur für Corporate Design, Fotografie, Film und Marketing — aus Heidelberg, für den Mittelstand im Rhein-Neckar-Kreis und in Süddeutschland. Mehr unter /leistungen.