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Förderung 22. Oktober 2026 · REWLO Medienwerk

KI-Projekt mit dem Digitalbonus Bayern finanzieren: erst Antrag, dann Auftrag

Bis zu 50 Prozent Zuschuss für KI, Automatisierung und Schnittstellen: Wer den Digitalbonus Bayern bekommt, was gefördert wird, wann das nächste Antragsfenster öffnet und warum der Antrag vor dem ersten Auftrag stehen muss. Stand: 22.10.2026.

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KI-Projekt mit dem Digitalbonus Bayern finanzieren: erst Antrag, dann Auftrag

Symbolbild, mit KI erstellt

Bayern zahlt bis zur Hälfte Ihres KI-Projekts. Unter einer Bedingung: Der Antrag kommt vor dem Auftrag. Wer das verwechselt, hat am Ende ein gutes Projekt und keinen Zuschuss.

Stand: 22.10.2026 · alle Zahlen und Termine geprüft auf digitalbonus.bayern

Ein Handelsbetrieb in Augsburg will Angebote nicht mehr von Hand aus drei Programmen zusammenkopieren. Ein Dienstleister in Nürnberg will, dass Anfragen automatisch im richtigen Postfach landen, sortiert und vorbereitet. Beide Projekte kosten Geld, und beide könnten zur Hälfte vom Freistaat bezahlt werden. Könnten. Denn der Digitalbonus Bayern hat Regeln, die man vorher kennen muss, nicht nachher. Hier sind sie, ohne Amtsdeutsch.

50 %

Zuschuss auf die förderfähigen Ausgaben, im Standard bis 7.500 Euro, im Plus bis 30.000 Euro.

4.000 €

Mindestausgaben. Darunter wird ein Vorhaben nicht gefördert.

31.12.2027

So lange läuft das Förderprogramm nach heutigem Stand.

Quellen: Digitalbonus Bayern: Förderprogramm · Digitalbonus Bayern: Startseite (abgerufen am 22.10.2026)

Der Digitalbonus in einem Satz

Der Freistaat Bayern bezuschusst kleinen Gewerbebetrieben Software, Einrichtung und Anpassung digitaler Lösungen, wenn die Lösung die Abläufe im Betrieb wirklich verändert. Ein neuer Anstrich für die Website zählt nicht. Ein Assistent, der Anfragen annimmt, sortiert und ins richtige System schreibt, kann zählen.

Es gibt zwei Förderbereiche: Digitalisierung (IKT-Software, Roboter-Hardware, Beratung und Schulung) und IT-Sicherheit (IKT-Software und -Hardware, etwa Firewalls). Pro Unternehmen ist je Förderbereich ein Antrag möglich. Beratung und Schulung für die neue Lösung dürfen bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben ausmachen.

Quelle: Digitalbonus Bayern: Förderprogramm (abgerufen am 22.10.2026)

Wer ihn bekommt und wer nicht

Antragsberechtigt sind kleine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einer Betriebsstätte in Bayern, in der die geförderte Lösung auch eingesetzt wird. Klein heißt: weniger als 50 Beschäftigte und höchstens 10 Millionen Euro Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme. Maßgeblich sind die Zahlen aus dem letzten Jahresabschluss. Als gewerbliches Unternehmen gilt ein Gewerbebetrieb im Sinne des Gewerbesteuergesetzes.

Ausgeschlossen sind unter anderem:

  • Freie Berufe. Die einzige Ausnahme: Sie werden in einer gewerblichen Rechtsform ausgeübt und sind deshalb gewerbesteuerpflichtig. Ob das auf Ihr Büro oder Ihre Kanzlei zutrifft, klärt Ihr Steuerberater schneller als jeder Blogartikel.
  • Arztpraxen, Kliniken, Medizinische Versorgungszentren und ähnliche Einrichtungen, etwa Seniorenheime und Kurzzeitpflegeeinrichtungen.
  • Von der Gewerbesteuer befreite Unternehmen (mit wenigen Ausnahmen), Vereine und nicht ausschließlich wirtschaftlich tätige Organisationen, staatliche Eigenbetriebe, Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung und Unternehmen im Insolvenzverfahren.

Für Hausverwaltungen, Autohäuser, Handwerk, Handel oder Agenturen nennt das Programm keine eigene Regel. Entscheidend sind die allgemeinen Kriterien: Gewerbebetrieb, Betriebsstätte in Bayern, Größe. Im Zweifel fragen Sie vor dem Antrag die zuständige Bezirksregierung.

Quellen: Digitalbonus Bayern: Förderprogramm · Digitalbonus Bayern: Häufige Fragen (abgerufen am 22.10.2026)

Was gefördert wird und was nicht

Die Faustregel: Gefördert wird, was Ihre Abläufe digitalisiert. Nicht gefördert wird, was nur schöner aussieht. Für KI-Projekte ist das eine gute Nachricht, denn genau dort liegt ihr Nutzen.

Passt typischerweisePasst nicht
KI-Telefonassistent, der Anfragen aufnimmt und in Kalender oder Kundensystem schreibtStandard-Webseite ohne tiefe Einbindung in die betrieblichen Abläufe
Automatisierte Angebote, Rechnungen, DokumentenprüfungStandard-Webshop ohne Anbindung an Warenwirtschaft und Abläufe
Schnittstellen zwischen Shop, Warenwirtschaft, Buchhaltung und CRMText, Bild, Video, Grafik und Logo
Interne Wissenssuche auf Basis Ihrer eigenen UnterlagenStandard-Online-Marketing
Plattform- und Portal-Module, die Arbeitsschritte ersetzenBeratung oder Schulung ohne Umsetzung einer Lösung
Beratung und Schulung zur neuen Lösung, bis 50 % der AusgabenStandardsoftware wie Büroprogramme, Lizenzen und Service über 18 Monate hinaus, bereits begonnene Vorhaben

Die linke Spalte ist unsere Einordnung typischer Projekte, keine Förderzusage. Ob Ihr konkretes Vorhaben förderfähig ist, entscheidet die Bezirksregierung. Die rechte Spalte steht so in den Programmregeln.

Und weil Ehrlichkeit billiger ist als eine Rückforderung: Unsere Filme, Fotos und klassischen Websites fördert der Digitalbonus nicht. Das sagen wir lieber vorher.

Quelle: Digitalbonus Bayern: Förderprogramm, Abschnitt „Nicht förderfähig“ (abgerufen am 22.10.2026)

Standard oder Plus?

Digitalbonus Standard: bis zu 7.500 Euro Zuschuss, bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Hierhin gehören auch Kunden- und Bewerberportale ohne technische Besonderheiten sowie der reine Kauf einer Branchensoftware.

Digitalbonus Plus: bis zu 30.000 Euro Zuschuss, ebenfalls bis zu 50 Prozent. Voraussetzung ist ein besonderer Innovationsgehalt, den Sie im Antrag ausführlich beschreiben. Als Schwerpunkte nennt das Programm ausdrücklich Künstliche Intelligenz, intelligente Datenanalyse, intelligente Robotik sowie Simulation und digitale Zwillinge. Vor einem Plus-Antrag bittet das Programm darum, sich bei der zuständigen Bezirksregierung beraten zu lassen.

Ein Detail, das Zeit spart: Liegen die förderfähigen Ausgaben nicht über 15.000 Euro, können Sie auch ein besonders innovatives Projekt im Standard beantragen. Am Zuschuss ändert das nichts, und die Bearbeitung geht laut Programm voraussichtlich schneller.

Rechenbeispiel (keine Preisangabe): Ein Vorhaben mit 12.000 Euro förderfähigen Ausgaben bringt im Standard bis zu 6.000 Euro Zuschuss. Den Plus-Höchstbetrag von 30.000 Euro erreicht ein Vorhaben ab 60.000 Euro förderfähigen Ausgaben.

Quelle: Digitalbonus Bayern: Förderprogramm, Abschnitte Standard und Plus (abgerufen am 22.10.2026)

Erst Antrag, dann Auftrag

Hier kann ein Zuschuss scheitern, bevor das Projekt überhaupt anfängt. Nicht am Inhalt, sondern an der Reihenfolge.

Gefördert werden nur Vorhaben, die noch nicht begonnen haben. Als Beginn zählt bereits eine rechtsverbindliche Bestellung oder ein erteilter Auftrag, gegebenenfalls auch nur mündlich. Ein „Passt, dann legen wir los“ am Telefon kann also reichen, um den Zuschuss zu verspielen.

Erlaubt und sogar nötig ist dagegen, vorher Angebote einzuholen. Das Angebot des Dienstleisters gehört zu den Unterlagen, die Sie für den Antrag bereithalten sollten. Lizenz- und Servicekosten müssen sich darin auf 18 Monate herunterbrechen lassen.

Sobald die Eingangsbestätigung per E-Mail vorliegt, dürfen Sie laut Programm mit dem Projekt beginnen und Verträge schließen, allerdings auf eigenes Risiko. Wird der Antrag später abgelehnt, tragen Sie die Kosten selbst. Wer auf Nummer sicher gehen will, wartet den Zuwendungsbescheid ab.

Quellen: Digitalbonus Bayern: Antragstellung · Digitalbonus Bayern: Häufige Fragen (abgerufen am 22.10.2026)

Das Monatsfenster: nächster Start am 2. November 2026

Der Digitalbonus vergibt sein Geld in monatlichen Kontingenten. Ist das Kontingent weg, ist der Monat vorbei. Am 22.10.2026 meldet die Antragsseite: Das Kontingent für diesen Monat ist ausgeschöpft, neue Anträge sind ab Montag, 2. November 2026, 10:00 Uhr möglich.

Was das praktisch heißt:

  • ELSTER-Unternehmenskonto prüfen. Seit Mai 2025 geht der Antrag nur mit gültigem ELSTER-Unternehmenskonto, und zwar mit dem Konto des antragstellenden Unternehmens selbst. Bescheide kommen ebenfalls digital in dieses Konto.
  • Vorher fertig sein. Einen unfertigen Antrag können Sie auf Ihrem Rechner speichern, hochladen aber erst, wenn das Fenster offen ist.
  • Um 10 Uhr bereitsitzen. Die Kontingente sind begrenzt. Projektbeschreibung und Angebot sollten dann längst auf dem Tisch liegen.

Das Programm läuft nach heutigem Stand bis zum 31.12.2027. Termine können sich ändern, maßgeblich ist immer die offizielle Seite.

Quellen: Digitalbonus Bayern: Antragstellung · Digitalbonus Bayern: Startseite (abgerufen am 22.10.2026)

Der Ablauf in sechs Schritten

  1. Prozess-Check. Wir schauen uns per Telefon und E-Mail den Ablauf an, der Sie am meisten Zeit kostet, und zeichnen ihn als Prozessbild: heute und mit KI. So sehen Sie den Nutzen, bevor irgendwer etwas baut.
  2. Projektbeschreibung und Festpreis-Angebot. Sie bekommen beides schriftlich, mit aufgeschlüsselten Positionen. Bei einem Plus-Vorhaben beschreiben wir den Innovationsgehalt so, dass ihn auch ein Nicht-Techniker versteht. Ein Auftrag ist das noch nicht.
  3. ELSTER und Bezirksregierung. Sie prüfen Ihr Unternehmenskonto. Bei Plus oder offenen Fragen zur Antragsberechtigung sprechen Sie mit der zuständigen Bezirksregierung.
  4. Antrag stellen. Sie selbst, im Monatsfenster, ab 10 Uhr.
  5. Eingangsbestätigung abwarten, dann beauftragen. Erst jetzt erteilen Sie den Auftrag. Wer kein Risiko will, wartet auf den Bescheid.
  6. Umsetzen, bezahlen, abrechnen. Pilot, Ausbau, Schulung. Alle Rechnungen müssen im Bewilligungszeitraum bezahlt sein, der höchstens 18 Monate ab Bescheid beträgt. Danach stellen Sie einen Auszahlungsantrag, Zwischenauszahlungen gibt es nicht. Planen Sie die Vorfinanzierung also mit ein.

Quellen: Digitalbonus Bayern: Häufige Fragen · Digitalbonus Bayern: Antragstellung (abgerufen am 22.10.2026)

Was REWLO liefert und was nicht

Wir liefern:

  • das Prozessbild: Ihr Ablauf als Schaubild, vorher und nachher. Vom KI-Test zum laufenden Prozess. Wir zeigen ihn, bevor wir ihn bauen.
  • eine Projektbeschreibung in klarer Sprache: Ziel, Umfang, Systeme, Schnittstellen, bei Plus der Innovationsgehalt.
  • ein Festpreis-Angebot mit Positionen, die zu den Programmregeln passen, inklusive Lizenz- und Servicekosten auf 18 Monate aufgeschlüsselt.
  • Datenschutz und KI-Verordnung von Anfang an mitgedacht: Verarbeitung in der EU, Auftragsverarbeitungsvertrag, KI-Hinweis, wo Menschen mit KI sprechen. Was seit August 2026 gilt, steht in unserem Beitrag zum EU AI Act.

Wir liefern nicht:

  • den Antrag. Den stellt das Unternehmen selbst, Dritte dürfen weder beantragen noch Ihr ELSTER-Zertifikat nutzen.
  • eine Förderzusage. Die gibt nur die Bezirksregierung.
  • eine Förder- oder Steuerberatung. Für Fragen zur Antragsberechtigung sind Bezirksregierung und Steuerberater die richtigen Stellen.

Und wir nehmen keinen Auftrag an, bevor Ihre Eingangsbestätigung da ist. Auch keinen mündlichen.

Quelle: Digitalbonus Bayern: Startseite, Hinweis zur Antragstellung durch Dritte (abgerufen am 22.10.2026)

Welche KI-Projekte sich für den Einstieg eignen

Am besten eignet sich ein Ablauf, der jeden Tag gleich nervt:

  • Telefon: Ein KI-Telefonassistent nimmt Anrufe an, wenn alle beschäftigt sind, nimmt das Anliegen auf und schreibt es in Kalender oder Kundensystem. Wie das im Alltag aussieht, zeigt unser Beitrag aus dem Handwerk.
  • Posteingang und Dokumente: Anfragen, Rechnungen und Lieferscheine werden erkannt, sortiert und vorbereitet. Mehr dazu auf unserer Seite zur Automatisierung.
  • Systembrüche: Wenn Daten von Hand vom Shop in die Warenwirtschaft und von dort in die Buchhaltung wandern, ist eine Schnittstelle oft der schnellste Gewinn. Siehe digitale Plattformen.
  • Firmenwissen: Ein interner Assistent, der Antworten aus Ihren eigenen Unterlagen findet, statt aus dem Internet.

Wie wir mit Unternehmen in München, Franken, Schwaben und dem Rest des Freistaats arbeiten, steht auf unserer Seite zur KI-Beratung in Bayern.

Fünf Fehler, die den Zuschuss kosten

Die mündliche Zusage. „Machen wir so“ am Telefon kann als Auftrag gelten. Erst Antrag, dann Auftrag.

Der Antrag vom Dienstleister. Unzulässig. Wer anbietet, Ihren Antrag zu stellen, kennt die Regeln nicht oder ignoriert sie.

Die Website als Digitalprojekt. Eine Standard-Webseite ohne tiefe Einbindung in die Abläufe ist ausgeschlossen, auch wenn sie neu und schön ist.

Lizenzen auf Jahre. Gefördert werden Lizenz- und Servicekosten höchstens für 18 Monate. Das Angebot muss das aufschlüsseln.

Rechnungen zu spät bezahlt. Was nach dem Bewilligungszeitraum bezahlt wird, zählt nicht mehr.

Fazit

Der Digitalbonus Bayern ist kein Lottoschein, sondern ein Zuschuss mit klaren Regeln. Für KI, Automatisierung und Schnittstellen passt er gut, für Websites und Werbung nicht. Wer ein Prozessbild, eine saubere Projektbeschreibung und ein aufgeschlüsseltes Festpreis-Angebot vor dem Monatsfenster fertig hat, stellt den Antrag in Ruhe und beauftragt erst danach. Dann zahlt der Freistaat mit.


REWLO Medienwerk aus Heidelberg baut KI-Lösungen, Automatisierung und Schnittstellen für kleine und mittlere Unternehmen in Bayern, Baden-Württemberg und deutschlandweit. Alle Angaben zum Förderprogramm ohne Gewähr, maßgeblich sind die Programmregeln auf digitalbonus.bayern.

Häufige Fragen

Was Mittelständler dazu am häufigsten fragen

Wer kann den Digitalbonus Bayern beantragen?
Kleine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebsstätte in Bayern: weniger als 50 Beschäftigte und höchstens 10 Millionen Euro Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme. Freie Berufe sind ausgeschlossen, außer sie arbeiten in einer gewerblichen Rechtsform und sind gewerbesteuerpflichtig. Ebenfalls ausgeschlossen sind unter anderem Arztpraxen, Kliniken, Medizinische Versorgungszentren und ähnliche Einrichtungen. Stand: 22.10.2026, Quelle: digitalbonus.bayern.
Wie hoch ist der Zuschuss für ein KI-Projekt?
Der Digitalbonus Standard zahlt bis zu 7.500 Euro, der Digitalbonus Plus bis zu 30.000 Euro, jeweils bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Plus setzt einen besonderen Innovationsgehalt voraus, Künstliche Intelligenz nennt das Programm dabei ausdrücklich als Schwerpunkt. Vorhaben unter 4.000 Euro werden nicht gefördert.
Darf ich den Auftrag schon vor dem Antrag erteilen?
Nein. Gefördert werden nur Vorhaben, die noch nicht begonnen haben, und als Beginn zählt schon eine rechtsverbindliche Bestellung oder ein erteilter Auftrag, auch ein mündlicher. Angebote einholen ist dagegen Teil der Vorbereitung. Mit dem Projekt beginnen dürfen Sie laut Programm, sobald die Eingangsbestätigung per E-Mail da ist, allerdings auf eigenes Risiko.
Kann REWLO den Antrag für uns stellen?
Nein, und das ist Absicht des Programms: Den Antrag stellt das Unternehmen selbst mit seinem eigenen ELSTER-Unternehmenskonto. Dienstleister und Fördermittelberater dürfen weder beantragen noch das ELSTER-Zertifikat nutzen. Wir liefern Projektbeschreibung, Prozessbild und ein aufgeschlüsseltes Festpreis-Angebot, das Sie dem Antrag beilegen.
Wann kann ich den nächsten Antrag stellen?
Der Digitalbonus vergibt monatliche Kontingente. Laut Antragsseite ist das aktuelle Kontingent ausgeschöpft, neue Anträge sind ab Montag, 2. November 2026, 10:00 Uhr möglich (Stand: 22.10.2026). Das Programm läuft bis zum 31.12.2027.
Werden Website, Onlineshop oder Imagefilm gefördert?
In der Regel nicht. Ausgeschlossen sind Standard-Webseiten und Standard-Webshops ohne tiefe Einbindung in die betrieblichen Abläufe, Standard-Online-Marketing sowie grafische und redaktionelle Leistungen wie Text, Bild, Video und Logo. Förderfähig ist, was Ihre Abläufe digitalisiert: etwa KI-Lösungen, Automatisierung und Schnittstellen zwischen Ihren Systemen.
Wann wird der Zuschuss ausgezahlt?
Erst am Ende. Nach Abschluss des Projekts und Bezahlung aller Rechnungen stellen Sie einen Auszahlungsantrag, Zwischenauszahlungen gibt es nicht. Das Projekt muss im Bewilligungszeitraum umgesetzt sein, er beträgt höchstens 18 Monate ab dem Zuwendungsbescheid. Die Vorfinanzierung sollten Sie also einplanen.
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